Stephen King – ES {Rezension}

Klappentext:

In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.

Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins.

»Ein Meilenstein der amerikanischen Literatur.« Chicago Sun-Times

Zum Buch: 

Autor: Stephen King

Erscheinungsjahr: 1986

Seiten: 1539

ISBN: 978-3453504035

Preis: 14,99€

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Inhalt:

In Stephen Kings Meisterwerk „ES“ begegnen wir 7 Freunden, die gegen ein unvorstellbares Grauen ankämpfen müssen. Das Grauen in Gestalt eines Clowns.  Das Buch beginnt mit dem Mord an Bills Bruder George. In der Kleinstadt Derry in Maine ist das nicht besonders ungewöhnlich. Hier herrscht ein unnatürlich hohes Aufkommen von Verbrechen, Mord und vor allem von vermissten Kindern. Mit Georges Tod beginnt für Bill und auch für die anderen 6 Freunde ein schrecklicher Sommer, den Sie allerdings sehr schnell wieder vergessen. Ob sie wollen oder nicht.

In Derry scheinen generell alle Leute schnell zu vergessen. Das Töten und das Verschwinden von Menschen beginnt nicht erst 1957. Aller 27 Jahre wiederholen sich die Geschehnisse und wenn das morden langsam wieder aufhört kann sich schon fast keiner mehr daran erinnern. Wann das alles angefangen hat kann keiner so genau sagen.

Das Buch spielt auf verschiedenen Zeitebenen. Stephen King erzählt nicht nur vom Sommer 1957/58, sondern auch vom Jahr 1985. Alle Freunde sind zu diesem Zeitpunk aus Derry weggezogen und haben sich ein eigenständiges Leben aufgebaut. Alle bis auf Mike. Der Bibliothekar ist in Derry geblieben und muss nun eine schwere Entscheidung treffen. In Derry enthält das Grauen wieder seinen Einzug und das Verschwinden von Kindern geht wieder aufs Neue los. Schließlich entschließt er sich sie alle anzurufen und ihr Versprechen einzufordern, sich dem Clown Pennywise erneut zu stellen.

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In den ersten paar hundert Seiten lernt man die einzelnen Charaktere durch die Telefonanrufe sehr gut kennen. Zu Beginn ist es mir persönlich schwergefallen, die Namen zuzuordnen und nicht durcheinander zu geraten. Das hat sich allerdings schnell gelegt. Man hatte wirklich das Gefühl alte Freunde wieder zu treffen.

Ob die Freunde zurück nach Derry kommen um ihr Versprechen, Pennywise zu töten, einzulösen und ob Sie es schaffen müsst ihr selbst lesen 😉

Schreibstil: 

Dies war mein zweites Buch vom Meister des Horror und ich muss sagen, dass ich seinen Schreibstil sehr mag. Man könnte meinen, dass die 1500 Seiten sich doch ziemlich ziehen müssen und es teilweise ziemlich langatmig sein muss. Das kann ich allerdings gar nicht bestätigen! Ich fand das Buch gar nicht langweilig oder zäh. Meiner Meinung nach war es immer recht angenehm, wenn mal nicht so viel passiert ist, um Luft zu holen und das Geschehen zu verarbeiten.

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Fazit: 

Die Charaktere sind sehr tief und gründlich ausgearbeitet worden. In keinem Buch, was ich bis jetzt gelesen hab hatte ich das Gefühl die Protagonisten so gut zu kennen und mich ihnen so verbunden zu fühlen. In den über 1500 Seiten sind sie mir regelrecht ans Herz gewachsen und es fiel mir schwer sie gehen zu lassen. Man möchte am liebsten wissen, wie es weiter geht und was mit ihnen in Zukunft passiert.

Mich konnte das Buch packen und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen, da ich umbedingt wissen wollte wie es weiter geht.

Besonders zu empfehlen ist das Hörbuch zu ES, was durch David Nathan großartig vertont wurde.

Das wird auf alle Fälle nicht mein Letzter King gewesen sein !!

Ich habe dem Buch 5/5 Sternen gegeben. 

 

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