Outlander – Im Bann der Steine

Vielen dank an den Knaur Verlag für dieses wundervolle Rezensionsexemplar!

Über das Buch: 

Autor: Diana Gabaldon

Erscheinungsdatum: 29. August 2018

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 704

ISBN: 978-3426653777

Preis: 19,99€ (Hardcover)

Zum Inhalt:

Zunächst muss ich sagen, dass ich den Preis, für die Fülle an Inhalt, die wir bekommen echt richtig gut finde! Das Cover ist mal wieder ein Traum und ich finde die Aufmachung echt schön.

Was erwartet uns Outlander Fans hier eigentlich?

Wir haben hier einen Sammelband mit sieben Kurzromanen aus den verschiedensten Zeitepochen, die mit der Hauptgeschichte von Jaime und Claire primär nichts zu tun haben, aber dort zeitlich mit einzuordnen sind. Die Kurzgeschichten stelle ich euch hier in der chronologischen Reihenfolge vor, so sind sie jedoch im Buch nicht angeordnet, also nicht wundern!

„Unschuldsengel“

Diese Kurzgeschichte spielt im Jahre 1740 und ereignete sich vor den eigentlichen Geschehnissen der Outlander-Saga. Hier begleiten wir den jungen Jaime mit seinem Freund Ian durch Paris. Hierher flüchtete Jaime nach den grausamen Ereignissen mit Jonathan Randall und Ian hilft ihm dabei.

Mit hat diese Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Man merkt, dass beide Jungs noch total grün hinter den Ohren sind und man erhält einen tieferen Einblick in Jaimes Vergangenheit. Wie es ihm direkt nach den schrecklichen Erfahrungen geht und wie er diese verarbeitet.

„Minervas Geheimnis“

Der wohl längste der sieben Kurzromane spielt im Jahr 1744/45 und ist zeitlich nach „die geliehene Zeit“ einzuordnen. Hier erleben wir wie Lord Johns Bruder Hal, den wir auch in den Hauptbüchern kennenlernen, mit seiner späteren Frau Minnie zusammenfindet und durch welche verstrickten Intrigen und Geschehnisse dies von statten geht. Auch Jaime treffen wir hier ganz kurz.

Hier hab ich am längsten gebraucht um rein zu kommen, aber auch nur weil die ganzen Namen schwer für mich einzuordnen waren. Alle Personen kannte ich natürlich aus den Büchern schon, nur war mir manchmal die direkte Beziehung der Protas zueinander nicht ganz klar! Hier hilft einem auf jeden Fall diese wirklich gelungene Kurzgeschichte. Der Inhalt wird auch noch in einer späteren Kurzgeschichte wieder einen Rolle spielen.

„Lord John und der Usus der Armee“

Hier finden wir die erste der drei Kurzgeschichten um unseren geliebten Lord John. Sie spielt 1759 nach „Ferne Ufer“ und etlichen Lord John Romanen. Wir befinden uns in London bei einer Gesellschaft, wo es im Moment gerade ein Trend ist sich durch einen Zitteral einen Schock verpassen zu lassen. Das bekommt unserem guten John leider nicht so gut.

Eine solide Geschichte, wenn auch nicht meine liebste.

„Lord John und der Herr der Zombies“

Wir befinden uns hier auf Jamaica im Jahr 1761, wo man Lord John das Kommando über ein Bataillon gab um einen Sklavenaufstand zu verhindern. Eines Nachts wird er jedoch von einem Zombie angegriffen und er geht dem auf die Spur. Zombies gibt es doch nicht wirklich, oder doch?

Diese Geschichte hat mir schon besser gefallen. Man trifft hier eine alte Freundin auf „ferne Ufer“ wieder und allgemein hatte diese Kurzgeschichte den gleichen Flair wie in diesem Buch. Eine interessante und spannende Kurzgeschichte!

„Die Kanonen von El Morro“

Hier wieder eine Kurzgeschichte, die mir eher weniger gut gefallen hat. Lord John bekommt überraschenderweise Besuch von dem Mann seiner geliebten Mutter. Dieser hat Informationen über eine mögliche Belagerung von Havanna auf Kuba. Genau dort befindet sich dummerweise Johns Mama. Er macht ein Schiff mobil um sie zurück zu holen. Wird er rechtzeitig ankommen?

„Die Stille des Herzens“

Das war glaub ich meine Liebste Kurzgeschichte aus dem Roman. Die Geschichte spielt 1778 nach Echo der Hoffnung. Hier begleiten wir Ians älteren Bruder Michael Murray und Marsalis jüngere Schwester Joan MacKimmie auf dem Weg nach Paris. Joan möchte Nonne werden und Michael hat ein Weingeschäft in Paris. Nachdem erst seine Frau und dann auch noch sein Vater Ian verstorben ist war er wieder nach Schottland zurück gekehrt, aber jetzt geht das Leben in Paris weiter. Er ist froh Gesellschaft zu haben, dann denkt er nicht an das leere Haus, dass ihn zu Hause erwartet. Derweil möchte Joan Antworten im Kloster finden, da sie Stimmen in ihrem Kopf hört. Wir treffen hier auf viele bekannte Gesichter, wie dem Comte St. Germain und auch Schwester Hildegarde.

Das war einfach eine tolle Kurgeschichte! Lest sie!

„Wie ein Blatt im Wind“

Diese Geschichte spielt 1941-1943 und berichtet von Roger MacKenzies Eltern. Was ist aus ihnen geworden?

Fazit:

Ein toller Sammelband! Bis auf 1-2 Geschichten, die eher durchschnittlich waren (aber trotzdem gut) wurde ich hier nicht enttäuscht und ich hoffe es ist nicht der letzte Sammelband mit Kurzgeschichten rund um die Welt von Outlander, die erschienen ist.

4,5/5 Sterne

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