Die Sonnenschwester – Lucinda Riley {Rezension}

Vielen Dank an den Goldmann-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Über das Buch: 

Autor: Lucinda Riley

Erscheinungsdatum: 25. November 2019

Verlag: Goldmann Verlag

Seiten: 832

ISBN: 978-3442314478

Preis: 22,00€ (Hardcover}

Originaltitel: The Sunsister

Zum Inhalt:

Im sechsten und vorletzten Buch der Reihe rund um die sieben Schwestern begleiten wir Elektra d’Apliese auf ihrer Reise zu ihren Ahnen. Das ultrareiche Supermodel ist der Star der Familie und dadurch auch die Unnahbare. Sie wirkt kühl, temperamentvoll und distanziert und lässt niemanden hinter die Fassade blicken Sie fühlte sich schon immer als der Aussenseiter, ausgeschlossen von Gleichaltrigen, was nicht zuletzt an ihrer farbigen Haut lag. Als ihr Adoptivvater Pa Salt stirbt verleugnet sie jeglichen Schmerz vehement. Sie flüchtet sich in Drogen und Alkohol und schon bald geraten ihre Probleme aus dem Ruder. Als plötzlich ihre leibliche Großmutter in ihr Leben tritt sorgt ein Zwischenfall dafür, dass sie sich endlich in helfende Hände begeben muss. Langsam auf dem Weg zu sich selbst lernt sich auch die Geschichte ihrer Vorfahren kennen und wir begleiten sich auf einer Reise durch die Vergangenheit, die uns unter anderem ins schöne Kenia führt.

Meine Meinung:

Bereits vor dem Lesen hab ich einige Stimmen vernommen, welche „die Sonnenschwester“ nicht so gut fanden wie die anderen Teile der Sieben-Schwestern-Reihe. Hierbei muss ich gestehen, dass ich sowohl „die Mondschwester“ als auch diesen Teil sehr schön fand! Mich hat Elektras Weg zu sich selbst sehr mitgenommen und ich fand es interessant, wie sich ihr Charakter in diesem Buch gewandelt hat. Besonders schön fand ich wieder den zwei Zeitebenen-Charakter, den eigentlich fast jedes der Bücher auszeichnet. Die Geschichte um Cecily im frühen Kenia und New York in der Mitte des 20. Jahrhundert fand ich sehr schön, auch wenn mich vor allem die Ungerechtigkeiten von damals sehr wütend gemacht haben. Das Schwarz-Weiß Denken der vorrangig weißen Bevölkerung in New York um 1950 und die Polizeigewalt gegen Schwarze war sehr schockierend und grausam, da das nicht nur in der Fiktion des Buches, sondern in der wirklichen Welt genauso geschehen ist. Ich bin mit dem Buch und der Geschichte sehr glücklich gewesen und hätte mir keine passendere für Elektra gewünscht. Umso mehr freue ich mich jetzt auf den siebsten Teil und bin gespannt, was uns mit der „verlorenen Schwester“ erwartet.

4,5/5 Sterne

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