Die Schönheit der Nacht – Nina George {Rezension}

Das Buch wurde mir vom Knaur Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Zum Buch: 

Autor: Nina George

Seiten: 256

Verlag: Knaur Verlag

Erscheinungsdatum: 2. Mai 2018

ISBN: 978-3426654064

Preis: 18,99€ (Hardcover)

Zum Inhalt:

Im Buch begleiten wir Claire, einer Professorin für Verhaltensbiologie aus Paris. Sie ist erfolgreich in dem was sie tut, sie hat einen Mann, einen Sohn und ein schönes Haus. Alles klingt perfekt.

Das Buch beginnt in einem Pariser Hotel, als sie neben einem fremden Mann liegt und ihr Leben reflektiert. Sie hat ihn in der Galeries Lafayette eben erst getroffen, danach sind sie zusammen ins Hotel gegangen. Sie betrügt ihren Mann und er betrügt sie. Beide sind nicht glücklich mit dem was sie tun, und Claires Mann ahnt gar nicht mal, dass sie es weiß.

Als Claire das Hotel verlässt trifft sie auf ein junges Mädchen, welches in dem Glauben alleine zu sein vor sich hin singt. Claire hat selten eine so wunderschöne Stimme gehört, doch das Mädchen streitet ab gesungen zu haben. Da stehen sie nun, zwei Ertappte Frauen in einem Hotel in Paris.

Als Claire zuhause erfährt, dass ihr Sohn seine Freundin zum Essen mitbringt, konnte Claire nicht ahnen, dass es sich bei der Freundin, Julie, um das Mädchen aus dem Hotel handelt. Claire ist es egal, ob Julie ihr Geheimnis ausplaudert, sie möchte nicht, dass Julie ihren Sohn belügen muss.

Wie es so kommt, fahren alle gemeinsam in den alljährlichen Sommerurlaub in die Bretagne. Dort an der frischen Meeresluft finden Claire und Julie immer mehr zu sich selbst und beide Frauen finden etwas an diesem idyllischen Ort, von dem niemand je etwas geahnt hätte.

Meine Meinung:

Wow, also mit so einer Tiefe und so ausladenden Sätzen und Erzählungen hätte ich im Leben nicht gerechnet! Ich finde das Buch wahnsinnig ergreifend, weil es einfach so wahr ist!

In dem Buch darf man keine Spannung erwarten, kein Action oder aufregende Szenen. Es „plätschert“ vor sich hin, aber genau das ist es, was es braucht. Man schmeckt beim Lesen das Salz des Meeres und der Luft. Man ist in der französischen Bretagne und man ist bei diesen beiden Frauen, so unterschiedlich und doch so gleich. Man begleitet sie auf einem Weg zu sich selbst, raus aus den Strukturen, in die man sie versucht hat reinzupressen, hin zu neuen Ufern.

Ein Buch, dass zum nachdenken anregt und unter die Haut geht.

5/5 Sterne!

 

 

 

 

 

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